Bern ringt ums EU-Paket
In Bern hat in der Herbstsession 2026 die grosse Debatte zum EU-Vertragspaket begonnen. Die Eidgenössischen Räte tagen vom 14. September bis 2. Oktober, im Ständerat läuft aktuell die zentrale Beratung.
In Bundesbern läuft die Herbstsession 2026 auf Hochtouren – und im Zentrum steht jetzt die wohl grösste Baustelle der Session: die Debatte zum EU-Vertragspaket. Aktuell berät der Ständerat darüber, damit ist der Startschuss für eine besonders lange und gewichtige Diskussion gefallen.
Die Session der Eidgenössischen Räte dauert vom 14. September bis 2. Oktober. Schon die Vorbereitung zeigt die Dimension: Im Vorfeld kamen 30 Sitzungstage und 111 Stunden an Kommissionsberatungen zusammen. Auch die Regierung ist eng eingebunden, denn gleich drei Bundesräte nehmen an den Beratungen teil.
Volles Programm im Parlament
Neben der EU-Frage ist die Traktandenliste in Bern dicht gefüllt. Der Ratspräsident erinnerte zu Beginn zudem an das Attentat von Zug, das sich vor 25 Jahren ereignet hatte. Danach wurde die Sitzung eröffnet – und der Redereigen begann.
- Start der grossen Debatte über das EU-Vertragspaket
- Beratungen in Nationalrat und Ständerat während der Herbstsession
- Mehrere weitere umstrittene Dossiers auf der Agenda
Diese Themen sorgen zusätzlich für Druck
Die Session bringt auch abseits der Europapolitik heikle Entscheide mit sich. Zu den bereits festgehaltenen Punkten gehören Streit um das Schweizer Kreuz, Forderungen nach härteren Strafen im Jugendstrafrecht und ein Vorstoss des Ständerats, den journalistischen Quellenschutz zu schwächen. Dazu kommt ein Ja des Nationalrats zu einem ersten Schweizer Raumfahrtgesetz.
Damit ist klar: In Bern geht es in diesen Tagen nicht nur um ein einzelnes Geschäft, sondern um ein politisches Paket mit grosser Tragweite. Vor allem die nun angelaufene Debatte im Ständerat dürfte die Herbstsession weiter prägen.
Quelle: SRF






