Neue Angriffe auf Kiew
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist am frühen Morgen erneut massiv angegriffen worden. Laut Berichten gab es mehrere Explosionen, während die Luftwaffe vor ballistischen Raketen warnte und der Bürgermeister Schäden in mehreren Stadtteilen meldete.
Foto: Wikimedia Commons / Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0
Kiew ist in der Nacht auf Dienstag erneut Ziel schwerer russischer Angriffe geworden. Am frühen Morgen waren in der ukrainischen Hauptstadt mehrere heftige Explosionen zu hören. Zuvor hatte es Luftalarm gegeben, außerdem wurden nach Berichten die Luftabwehrsysteme aktiviert.
Die ukrainische Luftwaffe warnte online vor ballistischen Raketen, die auf die Stadt zusteuern würden. Journalisten vor Ort berichteten zudem von einem kombinierten Angriff mit Drohnen und Raketen. Später meldete Bürgermeister Vitali Klitschko, dass es in mehreren Teilen der Hauptstadt Schäden gebe.
Kiew seit Wochen unter Druck
Die Angriffe fügen sich in eine Serie verstärkter Attacken ein. Kiew ist seit Wochen fast rund um die Uhr von russischen Luftangriffen betroffen. Auch bereits im Laufe des Montags war die Hauptstadt mehrfach attackiert worden.
- Am frühen Morgen wurden mehrere Explosionen gemeldet.
- Die Luftwaffe warnte vor neuen ballistischen Raketen.
- Der Bürgermeister berichtete von Schäden in mehreren Stadtgebieten.
Schon am Montag Tote gemeldet
Bei den Angriffen vom Montag wurde nach offiziellen Angaben auch eine Klinik getroffen. Zuvor war demnach bereits das Gebäude der Akademie der Wissenschaften beschädigt worden. Am Abend hieß es schließlich, dass es dabei zwei Todesopfer gegeben habe.
Damit bleibt die Lage in der ukrainischen Hauptstadt weiter angespannt. Neue Angaben über das volle Ausmaß der jüngsten Angriffe lagen zunächst nicht vor.
Quelle: ORF






