Politik

Putin droht, Kiew unter Feuer

23. August 2026
Putin droht, Kiew unter Feuer

Russland verschärft im Ukraine-Krieg den Ton: Kremlchef Wladimir Putin droht Kiew nach Angriffen auf Ölraffinerien und Logistikzentren mit einer harten Reaktion. Während des Besuchs von Deutschlands Außenminister Johann Wadephul wurde der Vorort Boryspil beschossen.

Foto: Wikimedia Commons / Пресс-служба Президента России, CC BY 4.0

Im Krieg gegen die Ukraine verschärft Wladimir Putin erneut die Rhetorik. Der Kremlchef drohte Kiew mit einer harten Reaktion Moskaus und warf der Ukraine vor, mit Angriffen auf Ölraffinerien und Logistikzentren eine gefährliche neue Phase ausgelöst zu haben. Damit steigt die Spannung in einem Konflikt, der auch abseits der Front weiter eskaliert.

Beschuss während des Kiew-Besuchs

Besonders brisant: Während des Besuchs von Deutschlands Außenminister Johann Wadephul in Kiew wurde der Vorort Boryspil laut Bericht mit ballistischen Raketen angegriffen. Aus Berlin kam dabei eine klare politische Botschaft Richtung Moskau: Wadephul zeigte sich überzeugt, dass die Ukraine gewinnen wird.

Der Newsticker berichtet zugleich von weiteren Opfern auf beiden Seiten. Sowohl in der Ukraine als auch in Russland gab es mehrere Tote. Zudem wurden russische Angriffe auf Kiew und Saporischja gemeldet. Auch aus Mykolajiw wurde über Tote nach einem russischen Angriff berichtet. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach in diesem Zusammenhang von gezieltem Terror.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Neben der militärischen Lage bleibt auch die humanitäre Situation dramatisch. Laut dem Bericht sind weiterhin Millionen Menschen auf Unterstützung angewiesen, oft ohne verlässlichen Zugang zu Strom, Heizung oder medizinischer Versorgung. Hilfsorganisationen sammeln deshalb weiter Spenden für die betroffene Zivilbevölkerung in der Ukraine und in ausgewählten Nachbarländern.

Quelle: SRF

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