Olympia-Hoffnung für München
Der DOSB schickt München als deutschen Kandidaten für Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 ins Rennen. Kommentatoren sehen darin ein Projekt, hinter dem sich nun das ganze Land versammeln sollte.
Foto: nnnde
München ist im deutschen Olympia-Rennen vorn: Der DOSB hat die bayerische Landeshauptstadt als Kandidaten für Spiele 2036, 2040 oder 2044 ausgewählt. Damit ist die nationale Entscheidung gefallen – und für viele beginnt jetzt erst die eigentliche Bewährungsprobe.
Nach der Kür in Baden-Baden war die Erleichterung bei den Beteiligten offenbar groß. Besonders auffällig: die seltene Einigkeit zwischen Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause. Das Signal ist klar: München soll seine Rolle als deutsche Sportmetropole behaupten und nun auf internationaler Bühne überzeugen.
Vorteile mit Geschichte
Für München sprachen laut der Einschätzung vor allem mehrere Punkte: das internationale Profil der Stadt, die vorhandenen Sportstätten und die historische Verbindung zu den Olympischen Spielen von 1972. Der verbliebene Konkurrent Köln-Rhein-Ruhr wurde dabei deutlich distanziert.
- deutscher Kandidat: München
- mögliche Austragungen: 2036, 2040 oder 2044
- nächste Hürde: das internationale Auswahlverfahren
Jetzt geht es um mehr als Bayern
Mit der Entscheidung ist der Weg aber nur auf nationaler Ebene frei. Im nächsten Schritt müsste sich München gegen starke internationale Bewerber behaupten, darunter laut Quelle Katar, Indien, Madrid, Istanbul, London oder Budapest. Gerade deshalb, so der Tenor des Kommentars, sei die Bewerbung keine reine Regionalangelegenheit mehr.
Die Botschaft: Wenn München am Ende den Zuschlag erhalten will, braucht es Rückhalt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Gefordert seien in den kommenden drei Jahren bis zur Entscheidung des IOC vor allem Zusammenhalt, Aufbruchsstimmung und ein gemeinsamer Wille. Aus Sicht des Kommentars könnte die Olympia-Bewerbung damit auch für ganz Deutschland zu einem Signal werden.
Quelle: nnnde






