Politik

Mondmission in China gestoppt

23. August 2026
Mondmission in China gestoppt

China hat den Start der unbemannten Mondmission Chang’e-7 verschoben. Die Sonde sollte am Südpol des Mondes nach Wasser suchen, kann aber nicht mehr im geplanten Zeitfenster 2026 starten.

China hat den geplanten Start seiner unbemannten Mondmission Chang’e-7 verschoben. Die Sonde sollte ursprünglich noch in diesem Jahr zum Mond aufbrechen und dort am Südpol nach Wasser suchen. Nun teilte die chinesische Raumfahrtbehörde mit, dass die Voraussetzungen für den Start nicht erfüllt seien.

Die Mission war mit einer Trägerrakete vom Typ Langer Marsch 5 vorgesehen. Nach Angaben der Behörde kann der Flug deshalb nicht mehr innerhalb des ursprünglich geplanten Startfensters in diesem Jahr stattfinden. Welche konkreten Probleme vorliegen, blieb allerdings offen. Auch ein neuer Termin wurde bisher nicht genannt.

Behörde bleibt bei den Gründen vage

Die Entscheidung sei aus Vorsicht getroffen worden, um einen verlässlichen und erfolgreichen Missionsverlauf sicherzustellen, erklärte die Raumfahrtbehörde. Weitere Details dazu, welche Bedingungen genau nicht erreicht wurden, nannte sie nicht.

Die Verschiebung kommt knapp zwei Wochen nach einem Raketenfehlstart. Ob es einen direkten Zusammenhang gibt, wurde in der Mitteilung jedoch nicht erläutert.

Mondpläne bleiben ehrgeizig

China steckt seit Jahren hohe Summen in sein Raumfahrtprogramm und verfolgt weiter große Ziele. Dazu gehört auch, noch vor 2030 Astronauten auf den Mond zu bringen. Damit steht das Land im direkten Wettbewerb mit den USA, die mit ihrem Artemis-Programm ebenfalls wieder Menschen auf den Mond schicken wollen.

Quelle: ORF

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