52 Radler auf Bürgermeister-Tour
Durch die Gießener Lahntäler sind 52 Menschen bei der gemeinsamen Bürgermeister-Radtour unterwegs gewesen. Damit wuchs die Beteiligung im zweiten Jahr deutlich gegenüber der Premiere.
Foto: giessener-anzeiger
Die gemeinsame Bürgermeister-Radtour durch die Gießener Lahntäler hat im zweiten Jahr spürbar zugelegt: 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich diesmal auf den Weg – und damit zwölf mehr als bei der Premiere 2025. Bei spätsommerlichem Wetter führte die rund 40 Kilometer lange Strecke durch mehrere Kommunen der Region.
Tour durch sechs Kommunen
Eingeladen hatten die Bürgermeister von Lollar, Staufenberg, Allendorf/Lumda, Rabenau, Buseck und Reiskirchen. Die Idee: eine gemeinsame Radrunde, die mindestens einen Ortsteil jeder Kommune verbindet und offen für alle Bürger ist. Gestartet wurde in Buseck am Rathaus. Dort übernahm Renate Münch als Beigeordnete die Begrüßung und entschuldigte den Bürgermeister.
Von dort ging es weiter über mehrere Stationen in der Region. Einen Zwischenstopp legte die Gruppe am Rotgrabenhof westlich von Mainzlar ein, wo gerade ein Erntedankgottesdienst mit Pfarrer Traugott Stein zu Ende gegangen war. Die große Radlergruppe war dort auf dem parallel zur Landesstraße 3146 verlaufenden Radweg unterwegs.
Nicht alle fuhren die ganze Strecke
Die Tour war bewusst flexibel angelegt: Niemand musste die komplette Route mitfahren, und auch bei den Rathauschefs war nicht jeder durchgehend dabei. Am Rotgrabenhof waren unter anderem Peter Gefeller aus Staufenberg, Jan-Erik Dort aus Lollar und Björn Zimmer aus Rabenau dabei. Ebenfalls vor Ort: der Treiser Ortsvorsteher Andreas Becker sowie die Staufenberger Stadtverordneten Dr. Berndt Dugall und David Hensel.
- Start: Buseck, Rathaus
- Stationen: Alten-Buseck, Lollar, Staufenberg, Allendorf/Lumda, Rabenau-Londorf
- Weiter über den Wirberg
- Ziel: Reiskirchen, Alter Pfarrhof
Die Strecke zeigte einmal mehr, wie eng die Kommunen in den Lahntälern bei solchen Aktionen zusammenarbeiten. Nach dem Auftakt im Vorjahr scheint die Radtour damit auf gutem Weg zu sein, sich fest im regionalen Kalender zu etablieren.
Quelle: giessener-anzeiger






