Politik

USA erhöhen Druck auf Iran

24. August 2026
USA erhöhen Druck auf Iran

US-Finanzminister Scott Bessent will neue Sanktionen gegen den Iran vorstellen und spricht von einer Endphase im Konflikt. Teheran meldet wirtschaftliche Probleme, zugleich dürfen mehrere irakische Öltanker die Straße von Hormus passieren.

Foto: Wikimedia Commons / Senator Tim Scott, Public domain

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran verschärft sich der Ton weiter. US-Finanzminister Scott Bessent hat angekündigt, noch heute neue Strafmaßnahmen gegen Teheran vorzustellen. Nach seinen Angaben soll es sich um die härtesten Sanktionen handeln, die es bislang gegen den Iran gegeben hat.

Besonders aufhorchen lässt Bessents Einschätzung zur Lage: Er spricht davon, dass der Krieg mit dem Iran in eine „Endphase“ eintrete. Weitere Details zu den geplanten Maßnahmen wurden in der vorliegenden Übersicht zunächst nicht genannt. Klar ist aber: Der wirtschaftliche Druck auf die iranische Führung soll noch einmal deutlich steigen.

Teheran räumt wirtschaftliche Probleme ein

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat vor dem Hintergrund der drohenden verschärften US-Sanktionen eingeräumt, dass sich sein Land in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage befindet. Das ist ein bemerkenswert offenes Signal aus Teheran, während die Spannungen in der Region weiter hoch bleiben.

Parallel dazu gibt es Bewegung auf einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt: Der Iran hat mehreren irakischen Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erlaubt. Die Meerenge gilt als strategisch besonders sensibel, weil sie für den Öltransport in der Region eine zentrale Rolle spielt.

Das sind die neuen Entwicklungen

Daneben verweisen Medienberichte laut der Übersicht auch auf ein hochrangiges Treffen zwischen Syrien und Israel. Zudem wurden die Ereignisse des vergangenen Wochenendes noch einmal zusammengefasst. Im Mittelpunkt steht aber vor allem die Frage, wie stark die angekündigten US-Sanktionen den Iran nun zusätzlich unter Druck setzen werden.

Quelle: SRF

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