US-Open-Aus für Maria und Struff
Tatjana Maria und Jan-Lennard Struff sind bei den US Open in Runde zwei ausgeschieden. Maria verpasste mit 39 Jahren weiter ihren ersten Einzug in die dritte Runde in New York, Struff unterlag nach fünf Sätzen Francisco Cerundolo.
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Für Tatjana Maria und Jan-Lennard Struff ist bei den US Open schon in der zweiten Runde Schluss. Beide deutschen Routiniers lieferten in New York aufreibende Matches, konnten den Sprung in die dritte Runde aber nicht schaffen.
Maria kämpft sich zurück, aber zu spät
Besonders bitter verlief der Tag für die 39-jährige Maria. Nicht einmal 24 Stunden nach ihrem überraschenden Erfolg gegen Jelena Ostapenko stand sie schon wieder auf dem Platz. Gegen die deutlich jüngere Tschechin Nikola Bartunkova holte sie sich zunächst den ersten Satz im Tiebreak, verlor danach jedoch den Rhythmus und schließlich mit 7:6 (7:5), 2:6, 3:6.
Zu Beginn brachte Maria ihre Gegnerin mit ihren typischen unterschnittenen Bällen und gefühlvollen Lobs noch ordentlich aus dem Konzept. Unterstützung bekam sie dabei auch von ihrem Ehemann und Trainer Charles-Édouard Maria sowie den Töchtern Charlotte und Cecilia auf der Tribüne. Bei rund 30 Grad wurde das Spiel für die Deutsche aber zunehmend schwerer. Im dritten Satz kam ihr spätes Aufbäumen nach einem 0:3-Rückstand nicht mehr rechtzeitig. Damit bleibt ihr der erste Drittrundeneinzug bei den US Open weiter verwehrt.
Struff verliert Fünfsatz-Krimi
Auch Struff musste nach großem Kampf die Segel streichen. Der 36-Jährige unterlag dem an Nummer 24 gesetzten Argentinier Francisco Cerundolo in fünf Sätzen mit 7:5, 5:7, 6:4, 2:6, 3:6. Nach gutem Start häuften sich bei ihm die Fehler, am Ende waren vor allem 16 Doppelfehler zu viel.
- Struff wurde im vierten Satz am rechten Fuß behandelt.
- Grund war Tape, das auf die Achillessehne drückte.
- Im entscheidenden Durchgang kassierte er das Break zum 3:4.
Auch TV-Experte Boris Becker verteilte trotz der Niederlage Lob an den Deutschen. Struff selbst erkannte an, dass Cerundolo im fünften Satz der bessere Spieler war. Neben dem Aus in New York beschäftigt ihn noch ein anderes Thema: Für die Davis-Cup-Zwischenrunde gegen Kroatien Mitte September in Halle wurde er zunächst nicht nominiert. Berufen wurden stattdessen Alexander Zverev, Daniel Altmaier und Yannick Hanfmann. Bei einer Absage könnte Struff allerdings noch nachrücken.
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