Politik

Ukraine bekommt neuen Minister

19. August 2026
Ukraine bekommt neuen Minister

Das ukrainische Parlament hat Jewhenij Chmara als neuen Verteidigungsminister bestätigt. Gleichzeitig bleiben Korruptionsermittlungen im Umfeld der ukrainischen Politik und Änderungen beim Schutzstatus S in der Schweiz im Fokus.

Foto: Unknown author Unknown author / Wikimedia Commons, CC BY 4.0

In Kiew ist eine wichtige Personalentscheidung gefallen: Das ukrainische Parlament hat Jewhenij Chmara zum neuen Verteidigungsminister gewählt. Damit rückt mitten im anhaltenden Krieg eine Schlüsselfigur an die Spitze des Ressorts, das für die militärische Organisation des Landes zentral ist.

Neuer Mann im Verteidigungsressort

Die Bestätigung Chmaras gehört zu den wichtigsten politischen Entwicklungen des Tages in der Ukraine. Parallel dazu wurde bekannt, dass Präsident Wolodimir Selenski die Vizechefin des Präsidialamtes entlassen hat. Weitere Hintergründe dazu wurden in der Vorlage nicht genannt.

Neben der Personalie sorgt auch der Kampf gegen Korruption weiter für Schlagzeilen. Ukrainische Behörden, die für Korruptionsbekämpfung zuständig sind, ermitteln laut SRF gegen Abgeordnete sowie Berater aus dem Umfeld des Präsidenten. Die Fälle zeigen, dass die politischen Spannungen im Land nicht nur mit dem Krieg, sondern auch mit internen Untersuchungen verbunden bleiben.

Schweiz verlängert Schutzstatus

Auch in der Schweiz gibt es eine Entscheidung mit direktem Bezug zur Ukraine: Der Schutzstatus S für Geflüchtete aus dem Land bleibt bis März 2028 bestehen. Künftig gilt er allerdings nur noch für Menschen, die ihren militärischen Pflichten in der Ukraine nachkommen.

Daneben wurden weitere Entwicklungen rund um den Krieg gemeldet, darunter ein Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Russland und der Ukraine. Die Lage bleibt damit sowohl an der Front als auch politisch in Bewegung.

Quelle: SRF

Mehr aus Politik

Wong bekennt sich schuldig
Politik02. September 2026

Wong bekennt sich schuldig

Der inhaftierte Demokratie-Aktivist Joshua Wong hat sich in Hongkong in einem weiteren Verfahren schuldig bekannt. Dem 29-Jährigen wird Verschwörung mit ausländischen Kräften vorgeworfen, es drohen weitere Jahre Haft.

Alarm um Tunesiens NGOs
Politik02. September 2026

Alarm um Tunesiens NGOs

Menschenrechtler werfen Präsident Kais Saied vor, in Tunesien immer härter gegen die Zivilgesellschaft vorzugehen. Laut Aktivisten und Human Rights Watch werden Organisationen eingeschüchtert, suspendiert und strafrechtlich unter Druck gesetzt.

Berlin schlägt gegen Moskau zurück
Politik02. September 2026

Berlin schlägt gegen Moskau zurück

Nach einem vereitelten Drohnenangriff am Flughafen Leipzig macht die Bundesregierung Russland verantwortlich. Berlin reagiert mit der Schließung des letzten russischen Generalkonsulats in Deutschland und weiteren Maßnahmen.

Neue Angriffe im Nahen Osten
Politik02. September 2026

Neue Angriffe im Nahen Osten

Die USA haben nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran nahe der Straße von Hormus angegriffen. Iran meldet zivile Opfer und reagierte laut Jordanien mit 13 ballistischen Raketen auf den jordanischen Luftraum.

Flut-Horror in Nepal
Politik01. September 2026

Flut-Horror in Nepal

Nach den schweren Überschwemmungen im Himalaya sind allein in Nepal mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen. Tausende gelten in Nepal und China weiter als vermisst, während Helfer vor wachsenden Gesundheitsgefahren warnen.

Berlin zeigt Moskau an
Politik01. September 2026

Berlin zeigt Moskau an

Die deutsche Regierung macht Russland für den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig verantwortlich. Nach neuen Ermittlungen kündigte Berlin Sanktionen, schärfere Einreisekontrollen und die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn an.