Tote nach Angriffen im Südosten
Bei russischen Angriffen auf mehrere ukrainische Industriestädte sind mindestens vier Menschen getötet und sechs weitere verletzt worden. Gleichzeitig meldet Russland massive ukrainische Drohnenattacken und den Abschuss von 297 Drohnen.
Foto: Igor Kvochka / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Bei neuen russischen Angriffen auf Industriezentren in der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Sechs weitere wurden demnach verletzt. Besonders betroffen war die Stadt Dnipro im Osten des Landes, die laut regionalen Angaben mit Raketen, Drohnen und Artillerie beschossen wurde.
Nach Darstellung der Behörden wurden in Dnipro mehrere Gebäude beschädigt. Die Todesopfer seien unter Trümmern entdeckt worden. Auch in anderen Städten der Region gab es demnach Angriffe auf industrielle Ziele. Genannt wurden Krywyj Rih und Pawlograd, wo ebenfalls Anlagen getroffen worden sein sollen.
Stromausfall nach Angriffen im Norden
Neben den Attacken im Südosten wurde auch die Energieinfrastruktur im Norden der Ukraine getroffen. Nach Angaben der Behörden waren dadurch zeitweise fast 100.000 Menschen ohne Strom. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben derzeit nicht.
- Mindestens 4 Tote in ukrainischen Industriestädten
- 6 Verletzte nach Behördenangaben
- Fast 100.000 Menschen im Norden ohne Strom
Auch Russland meldet neue Attacken
Zur selben Zeit berichtete auch Russland von ukrainischen Drohnenangriffen. In der Region Samara an der Wolga sei laut Gouverneur ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Das Gebiet ist unter anderem wegen wichtiger Ölraffinerien von Bedeutung.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte zudem, in der Nacht seien 297 ukrainische Drohnen über verschiedenen Regionen des Landes abgefangen worden. Die Ukraine hat ihre Angriffe auf russisches Gebiet zuletzt verstärkt und nimmt dabei nach russischen Angaben vor allem Ziele aus der Ölindustrie sowie Verkehrsknoten ins Visier. Unterdessen gehen die diplomatischen Bemühungen weiter: Am Rande der UN-Generaldebatte in New York soll der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump sprechen.
Quelle: Tagesschau






