Selenskyj sucht Trumps Hilfe
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump bei der UNO-Generaldebatte in New York getroffen. Thema waren eine Waffenruhe im Energiesektor und Wege aus dem Krieg mit Russland.
Foto: news_at
Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump haben sich in New York am Rande der UNO-Generaldebatte zu einem Gespräch über den Krieg in der Ukraine getroffen. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten ging es dabei um eine mögliche Waffenruhe im Energiesektor und um politische Schritte, die zu einem Ende des Krieges mit Russland führen könnten.
Keine Zusage zu Raffinerie-Angriffen
Selenskyj stellte nach dem Treffen klar, dass ein einseitiger Stopp ukrainischer Angriffe auf russische Raffinerien nicht Thema des Gesprächs gewesen sei. Gleichzeitig machte er deutlich, dass aus seiner Sicht Tempo gefragt ist: Er hoffe auf ein baldiges Kriegsende und darauf, dass Trump dabei eine wichtige Rolle spielen könne — möglichst noch vor dem Winter.
Der ukrainische Präsident bekräftigte zudem seine Bereitschaft zu einem trilateralen Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Trump. Aus seiner Sicht kommt es nun darauf an, dass die USA einen Weg finden, Moskau überhaupt an den Verhandlungstisch zu bringen.
Auch Sanktionen waren Thema
Selenskyj dankte Trump außerdem für die Unterzeichnung eines von Senator Lindsey Graham angestoßenen Gesetzes. Dieses könnte die US-Sanktionen gegen Russland deutlich verschärfen. Das Treffen in New York war damit nicht nur ein diplomischer Austausch über mögliche Gespräche, sondern auch ein Signal in Richtung Moskau.
- Themen des Treffens: Waffenruhe im Energiesektor und Wege zum Kriegsende
- Nicht besprochen: ein einseitiger ukrainischer Verzicht auf Angriffe auf Raffinerien
- Mit dabei auf US-Seite: Steve Witkoff und Jared Kushner
Von amerikanischer Seite nahmen neben Trump auch dessen Sonderbeauftragter Steve Witkoff und Jared Kushner an dem Gespräch teil. Das Treffen zeigt, wie stark die Suche nach diplomischen Optionen rund um die UNO-Generaldebatte weiter im Fokus steht.
Quelle: news_at






