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Schweizer Wunderknabe bei Real

19. August 2026
Schweizer Wunderknabe bei Real

Mit Quim Kuhlmann wechselt erstmals ein Schweizer Nachwuchsspieler zu Real Madrid. Der erst 16-Jährige kommt vom FC Girona und unterschrieb bis 2029.

Foto: aargauerzeitung

Quim Kuhlmann schreibt mit gerade einmal 16 Jahren ein kleines Stück Schweizer Fussballgeschichte: Der Flügelspieler ist neu bei Real Madrid. Anfang August wechselte das Talent vom FC Girona zu den Königlichen und erhielt dort einen Vertrag bis 2029. Ausgebildet wird er künftig in Reals berühmter Nachwuchsakademie La Fábrica.

Premiere für den Schweizer Fussball

Dass ein Schweizer bei Real Madrid landet, galt lange als Ausnahmefall, der nie ganz Realität wurde. Zwar gab es in der Vergangenheit immer wieder Verbindungen zu Schweizer Profis, doch ein tatsächlicher Wechsel blieb aus. Bei Kuhlmann ist das nun anders. Ganz sicher lässt sich zwar nicht belegen, ob er wirklich der erste Schweizer überhaupt bei Real ist. Als möglicher früher Vorgänger wird Adolfo Mengotti genannt, der in den 1920er-Jahren für den Klub gespielt haben soll. Verlässliche Daten dazu gibt es allerdings nicht.

Kuhlmann wurde am 27. Januar 2010 in Barcelona geboren und hat deutsche sowie Schweizer Wurzeln. Seine fussballerische Ausbildung erhielt er in Katalonien, wo er auch für eine katalanische Auswahl zum Einsatz kam. International zählt diese aber nicht als offizielle Nationalmannschaft. Zuletzt spielte er für den FC Girona. Laut den meisten erfassten Daten kam er dort in der vergangenen Saison auf 25 Einsätze und neun Tore.

Beim SFV als Spätentwickler im Fokus

Der rechte Aussenspieler kann sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden. Besonders auffällig sind seine Dynamik und Beweglichkeit. Beim Schweizerischen Fussballverband ist Kuhlmann deshalb längst auf dem Radar. Er gehört zum Programm «Take Your Time», mit dem sogenannte Spätentwickler gezielt weiter beobachtet und gefördert werden.

Bei seinem ersten Einsatz für die Schweizer U16 stand Kuhlmann gleich in der Startelf. In einem 3-4-3-System übernahm er die rechte Seite als Flügelspieler, mit Aufgaben nach vorne und nach hinten. Die Partie gegen Österreich ging zwar 0:2 verloren, für Kuhlmann war es trotzdem ein wichtiger Schritt. Nun folgt mit Real Madrid schon die nächste grosse Bühne.

Quelle: aargauerzeitung

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