Sport

Schweizer Tennis blamiert sich

02. September 2026
Schweizer Tennis blamiert sich

Bittere US Open für die Schweiz: In New York scheiterten alle vier Starter schon in Runde eins. Auch Belinda Bencic verspielte trotz starker Führung noch ihren Auftakt.

Foto: This image or media was taken or created by Matt H. Wade . To see his entire portfolio, click here . @ thatmattwade This / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Die US Open 2026 sind für das Schweizer Tennis zum Fehlstart geworden. In New York war für alle vier Schweizer Profis schon in der 1. Runde Endstation. Damit passierte in Flushing Meadows zum dritten Mal innerhalb von sieben Jahren ein Komplett-Aus zum Auftakt.

Bencic gibt Spiel aus der Hand

Besonders schmerzhaft war das Aus von Belinda Bencic. Die Weltranglisten-12. erwischte gegen die deutlich tiefer eingestufte Julia Putinzewa zunächst einen starken Start, lag mit 6:2 und 2:0 vorne – und verlor am Ende doch noch in drei Sätzen. Bencic selbst sprach danach von einem Totalzusammenbruch.

Auch die anderen Schweizerinnen starteten vielversprechend, konnten ihre Vorteile aber nicht nutzen:

Auch Wawrinka kann nichts retten

Bei den Männern ruhte die Hoffnung allein auf Stan Wawrinka, der mit 41 Jahren nur dank einer späten Wildcard ins Hauptfeld gerutscht war. Gegen Matteo Berrettini hielt der Routinier zwar kämpferisch dagegen, blieb am Ende aber ohne echte Chance. Schon im Vorjahr hatten Qualifikanten die Schweizer Bilanz gerettet – diesmal gab es keine späte Erfolgsgeschichte.

Vor allem die Lage im Männer-Tennis wirkt aus Schweizer Sicht alarmierend. Wawrinka, der Ende Jahr zurücktritt und aktuell nur auf Rang 127 geführt wird, dürfte nach dem Turnier trotzdem der mit Abstand beste Schweizer bleiben. Kein anderer Landsmann wird voraussichtlich unter den Top 180 stehen. Ein ernüchterndes Bild – ausgerechnet in dem Jahr, in dem Roger Federer rund um die US Open noch einmal groß gefeiert wurde.

Quelle: SRF

Mehr aus Sport

Dortmund locker weiter
Sport02. September 2026

Dortmund locker weiter

Borussia Dortmund hat die erste Runde im DFB-Pokal souverän gemeistert. Beim Fünftligisten HEBC gewann der Vizemeister im Hamburger Volksparkstadion klar mit 5:0 vor 45.917 Zuschauerinnen und Zuschauern.

Struff live, Zverev nachts dran
Sport02. September 2026

Struff live, Zverev nachts dran

Im Tennis sind mehrere deutsche Profis im Einsatz oder warten noch auf ihren Auftritt. Während Jan-Lennard Struff bereits spielt, sind Tatjana Maria in Wartestellung sowie Daniel Altmaier und Alexander Zverev erst in der Nacht gefordert.

Schweinsteiger zieht den Pokal
Sport02. September 2026

Schweinsteiger zieht den Pokal

Bastian Schweinsteiger übernimmt am Samstag im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die Auslosung der zweiten DFB-Pokalrunde. Die Ziehung für die Spiele am 27. und 28. Oktober läuft ab 17.45 Uhr live in der ARD.

San warnt vor Schiri-Druck
Sport01. September 2026

San warnt vor Schiri-Druck

In der Schweiz sind seit dieser Saison acht Schiedsrichter der Super League Vollprofis. Einer von ihnen ist Fedayi San, der vor wachsendem Druck, Fehlern und dem schnellen Karriere-Aus warnt.

Boxprofi begeistert die Jüngsten
Sport01. September 2026

Boxprofi begeistert die Jüngsten

In Baden startet Profiboxer Ando Hakob im Trafo eine neue Trainingsgruppe für Kinder von 6 bis 10 Jahren. Trotz anfänglicher Zweifel ist das Interesse am Crossboxing laut Bericht überraschend groß.

Bissig trägt Innerschweizer Hoffnung
Sport01. September 2026

Bissig trägt Innerschweizer Hoffnung

Lukas Bissig gilt vor dem Kilchberg-Schwinget als grösste Innerschweizer Hoffnung. Der Urner reist nach seinem Sieg am Urner Kantonalen mit viel Rückenwind ans prestigeträchtige Fest.