Israel greift Hamas-Vertreter Al-Amoudi in Gaza an
Die israelische Armee hat in Gaza-Stadt eine Wohnung bombardiert, um den Hamas-Vertreter Ali Al-Amoudi zu töten; nach Angaben von Rettungskräften starben fünf Menschen.
- Unter den fünf Toten sind vier Frauen
- Mindestens fünf weitere Menschen wurden teils schwer verletzt
- Ob Al-Amoudi überlebte, ist offen; die Armee prüft den Ausgang
- Die Hamas äußerte sich zunächst nicht
Der Angriff traf laut Zivilschutz und Schifa-Krankenhaus eine Wohnung im Westen der Stadt Gaza. Unter den Trümmern wird noch nach Opfern gesucht.
Die Armee nennt Al-Amoudi den ranghöchsten Hamas-Vertreter im Gazastreifen und die „rechte Hand“ des damaligen Hamas-Chefs Jahja Sinwar. Er soll den Überfall vom 7. Oktober 2023 mitgeplant haben.
Der Angriff erfolgte im frühen Morgengrauen, nach jüdischem Kalender am Jahrestag des Überfalls. Die Armee betont, sie habe Präzisionswaffen eingesetzt.
Seit der Waffenruhe vom Oktober vergangenen Jahres gehen die Angriffe weiter. Das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium zählt mehr als 1.440 Tote, Israel meldet fünf getötete Soldaten und einen zivilen Mitarbeiter.
Quelle: Tagesschau, ORF






