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EHCO-Boss rechnet ab

25. August 2026
EHCO-Boss rechnet ab

Beim EHC Olten zieht Präsident Marc Thommen eine kritische Bilanz. Sportlich seien die vergangenen zwei Regular Seasons hinter den Erwartungen geblieben – trotz der Möglichkeiten und der Kosten des Teams.

Foto: aargauerzeitung

Klare Worte aus Olten: Marc Thommen, Verwaltungsratspräsident der EHC Olten AG, hat die sportliche Entwicklung des Clubs deutlich kritisiert. Im Interview spricht der EHCO-Präsident davon, dass die Leistungen in den vergangenen zwei Regular Seasons nicht ausgereicht hätten. Aus seiner Sicht blieb die Mannschaft damit unter dem, was angesichts ihres Potenzials und ihrer Kosten erwartet werden durfte.

Thommen macht damit unmissverständlich klar, dass der Anspruch beim EHC Olten höher liegt. Seine Analyse fällt nüchtern aus: Wenn man die Qualität des Teams und den finanziellen Aufwand danebenhalte, sei das Resultat zu wenig gewesen. Die Kritik richtet sich also nicht nur auf einzelne Spiele, sondern auf die Entwicklung über einen längeren Zeitraum.

Mehr als nur die sportliche Bilanz

Im Gespräch ging es aber nicht allein um das Geschehen auf dem Eis. Thommen äußerte sich auch zur finanziellen Situation des Clubs sowie zur Strategie 2030. Zudem standen der neue Markenauftritt und die Zukunft der Swiss League im Fokus. Das zeigt: In Olten wird nicht nur die letzte Saison aufgearbeitet, sondern auch an den größeren Linien für die kommenden Jahre gearbeitet.

Druck auf den Club bleibt hoch

Für den EHCO ist die Botschaft klar: Die Erwartungen im Umfeld des Clubs bleiben hoch, und die Vereinsführung misst das Team an seinem Aufwand und seinen Möglichkeiten. Dass Thommen seine Einschätzung so offen formuliert, unterstreicht, wie ernst die Lage intern bewertet wird. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Debatte in Olten längst über reine Resultate hinausgeht und auch die strategische Ausrichtung des Clubs umfasst.

Quelle: aargauerzeitung

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