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Diese Bundesliga-Momente bleiben

24. August 2026
Diese Bundesliga-Momente bleiben

Vom gebrochenen Torpfosten über einen legendären Fehlschuss bis zu Schalkes vier Minuten an der Spitze: Diese Szenen gehören zu den unvergesslichsten Momenten aus mehr als 60 Jahren Bundesliga.

Mehr als sechs Jahrzehnte Bundesliga haben nicht nur Titelkämpfe und Tore geliefert, sondern auch Szenen, die sich tief ins Fußball-Gedächtnis eingebrannt haben. Drei davon ragen besonders heraus: der Pfostenbruch vom 3. April 1971, der berühmte Kutzop-Elfmeter 1986 und Schalkes dramatische Vier-Minuten-Meisterschaft 2001.

Als in Mönchengladbach das Tor zusammenbrach

Beim Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen kam es 1971 zu einer bis heute einzigartigen Szene. Gladbachs Herbert Laumen wollte eine Flanke per Kopf erreichen, landete im Tornetz – kurz darauf brach der hölzerne Pfosten. Ein Ersatztor stand nicht bereit, auch eine Reparatur mit Nägeln brachte nichts. Die Folge: der erste Spielabbruch der Bundesliga-Geschichte. Obwohl es beim Zwischenfall 1:1 stand, wurde die Partie später mit 2:0 für Bremen gewertet. Danach verschwanden Holztore aus der Liga, Aluminium ersetzte fortan das alte Material.

Drei Momente, die Bundesliga-Geschichte schrieben

Besonders bitter verlief der 33. Spieltag der Saison 1985/86 für Werder Bremen. Gegen Verfolger Bayern München hätte ein Sieg gereicht, um den Titel perfekt zu machen. In der 89. Minute gab es einen Handelfmeter für Bremen, obwohl Bayerns Sören Lerby eigentlich im Gesicht getroffen worden war. Michael Kutzop, sonst nahezu fehlerfrei vom Punkt, musste lange auf einen Ersatzball warten. Dann schickte er Torwart Jean-Marie Pfaff in die falsche Ecke – doch der Ball prallte an den Außenpfosten. Das 0:0 kostete Bremen am Ende womöglich die Meisterschaft: Eine Woche später wurde Bayern dank der besseren Tordifferenz Meister.

Kaum zu toppen ist auch das Drama vom 19. Mai 2001. Schalke gewann sein letztes Saisonspiel, während Bayern in Hamburg in der Schlussphase zurücklag. Weil irrtümlich verbreitet wurde, die Partie sei beendet, feierten Fans und Mannschaft bereits den Titel. Doch auf der Videoleinwand lief das Bayern-Spiel weiter – und Patrick Anderson traf noch zum 1:1. Damit war der Traum vorbei. Schalke war nur vier Minuten und 38 Sekunden lang Meister.

Quelle: DW Deutsch

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