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Sunderland feiert Europa-Comeback

17. September 2026
Sunderland feiert Europa-Comeback

Sunderland gewinnt sein erstes Europacup-Spiel seit 53 Jahren mit 1:0 gegen Alkmaar. Auch Remo Freuler jubelt: Der Schweizer bereitet beim 2:1 von Olympiakos Piräus das Siegtor vor.

Foto: srf

Gelungener Start für Sunderland: Der englische Klub hat seine Rückkehr auf die europäische Bühne mit einem 1:0 gegen Alkmaar gekrönt. Für Sunderland war es das erste Europacup-Spiel seit 53 Jahren – und nach Jahren bis hinunter in die dritte Liga ein Abend mit besonderem Gewicht. Die Entscheidung fiel in der 66. Minute per Elfmeter: Enzo Le Fée verwandelte selbst, nachdem er zuvor beim Abschluss regelwidrig gestoppt worden war. In der Schlussphase drängte Alkmaar zwar auf den Ausgleich, doch Sunderland brachte den Vorsprung über die Zeit. Granit Xhaka spielte dabei wie gewohnt mit der Captainbinde durch.

Freuler liefert die Vorlage zum Sieg

Auch aus Schweizer Sicht gab es Grund zum Jubeln. Remo Freuler stand bei Olympiakos Piräus zum zweiten Mal in Folge in der Startelf und hatte entscheidenden Anteil am 2:1 gegen Jagiellonia Bialystok. Der Nationalspieler bereitete das Siegtor von Roman Yaremchuk mit einer präzisen Flanke vor. Vor allem nach der Pause kamen die Gäste aus Polen offensiv kaum noch zur Geltung, sodass der griechische Rekordmeister den Erfolg verdient einfahren konnte.

Weniger erfreulich verlief der Abend für Ardon Jashari und die AC Milan. Der Schweizer durfte in der Europa League von Beginn an ran, blieb im Mittelfeld aber bis zu seiner Auswechslung in der 73. Minute ohne grosse Akzente. Milan verlor zuhause 0:2 gegen Benfica Lissabon, nachdem Dodi Lukebakio und Jakub Kaminski für die Gäste getroffen hatten.

Lyon und Leverkusen starten erfolgreich

Auch Lyon und Leverkusen legten einen gelungenen Auftakt hin. Die Franzosen setzten sich bei Anderlecht mit 2:1 durch, nachdem Noah Nartey und Keito Nakamura früh für klare Verhältnisse gesorgt hatten. Dem belgischen Klub gelang später nur noch der Anschlusstreffer. Zachary Athekame blieb diesmal auf der Bank.

Leverkusen erledigte seine Aufgabe gegen Celje souverän mit 2:0. Nach einem frühen Warnschuss an den Pfosten fiel die Führung durch ein Eigentor von Svit Seslar. Eine Viertelstunde vor Schluss machte Facundo Medina alles klar. Für Celje blieb der Trainerwechsel damit zumindest in der Europa League zunächst ohne Wirkung.

Quelle: srf

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