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Pejcinovic zerlegt Hansa

22. August 2026
Pejcinovic zerlegt Hansa

Der VfB Stuttgart ist mit einem klaren 4:0 beim FC Hansa Rostock in die erste Runde des DFB-Pokals gestartet. Neuzugang Dzenan Pejcinovic traf bei seinem Pflichtspieldebüt im Ostseestadion gleich dreimal.

Für den FC Hansa Rostock ist die erhoffte Sensation im DFB-Pokal ausgeblieben: Der Drittligist unterlag dem VfB Stuttgart in der ersten Runde deutlich mit 0:4. Vor 27.453 Zuschauern im Ostseestadion zeigte der Bundesligist von Beginn an, warum er zuletzt zu den auffälligsten Pokalteams gehörte.

Im Mittelpunkt stand vor allem Dzenan Pejcinovic. Der vom VfL Wolfsburg geholte Angreifer legte bei seinem Pflichtspieldebüt für Stuttgart direkt einen perfekten Einstand hin und erzielte drei Tore. Bereits in der 18. Minute brachte der 21-Jährige den Favoriten in Führung, kurz vor der Pause erhöhte er auf 2:0. Den dritten Treffer des Abends steuerte er in der 82. Minute bei. Dazwischen hatte Tiago Tomas in der 74. Minute das 3:0 nachgelegt.

Stuttgart dominiert fast nach Belieben

Die Partie war über weite Strecken eine klare Angelegenheit. Schon im ersten Durchgang kontrollierte der VfB den Ball fast durchgehend und setzte Rostock im Spielaufbau immer wieder unter Druck. Genau daraus entstanden auch die ersten beiden Tore von Pejcinovic. Bitter für Stuttgart: Bereits nach neun Minuten musste Nikolas Nartey verletzt vom Platz. Der frühere Rostocker ließ sich vom klaren Auftritt seiner Mannschaft aber nicht den Abend verderben.

Ganz ohne Chancen blieb Hansa trotzdem nicht. Nach dem 0:1 bot sich Leon Dajaku eine große Möglichkeit auf den Ausgleich, doch der Angriff wurde nicht sauber zu Ende gespielt. Auch später verhinderte Stuttgarts Torwart Fabian Bredlow mit starken Paraden, dass Rostock noch einmal herankam. Auf der anderen Seite war auch Hansa-Keeper Luca Unbehaun mehrfach gefordert und bewahrte sein Team mit einigen Aktionen vor einem noch höheren Rückstand.

Pyro-Pause und klare Verhältnisse

Direkt nach Wiederbeginn wurde die Begegnung für rund acht Minuten unterbrochen, weil im Rostocker Fanblock massiv Pyrotechnik gezündet wurde und dichter Nebel über dem Feld lag. Nach der Pause verwaltete Stuttgart die Partie etwas ruhiger, blieb aber klar tonangebend. Rostock kam zwar noch zu einer Chance durch Dajaku, mehr sprang für den ambitionierten Drittligisten aber kaum heraus. Andreas Voglsammer brachte es nach dem Abpfiff treffend auf den Punkt: Hansa habe alles investiert, der Gegner sei an diesem Abend jedoch schlicht zu stark gewesen.

Quelle: zeit

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