Musik & Film

Monney-Schwestern jodeln in NYC

20. September 2026
Monney-Schwestern jodeln in NYC

Natascha und Maruschka Monney reisen für „Stubete around the World“ aus Fribourg nach New York. Dort treffen die Jodlerinnen auf einen Gospelchor in Brooklyn – mit dem Ziel eines gemeinsamen „Sunday Service“-Auftritts.

Foto: Fred Hsu on en.wikipedia / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Für die SRF-Sendung „Stubete around the World“ geht es für Natascha und Maruschka Monney aus dem ländlichen Fribourg mitten hinein nach New York City. Die beiden Schwestern tauchen dort in die Welt des Gospels ein und bereiten gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern vor Ort einen Auftritt im „Sunday Service“ vor. Für die Jodlerinnen ist die Reise vor allem eine besondere Anerkennung ihrer eigenen musikalischen Wurzeln.

Herzlicher Empfang in Brooklyn

In New York werden die Schwestern von Pastor Alex Williams und Musikleiter Dion Simmons der Kirche „Institutional International Ministries“ in Brooklyn empfangen. Laut Maruschka habe es beim ersten Kennenlernen sofort gepasst. Auf einer Dachterrasse begegnen sie sich zum ersten Mal, später werden in einem Studio die ersten Lieder ausgetauscht.

Dabei steht der respektvolle Umgang mit den unterschiedlichen Traditionen klar im Mittelpunkt. Dion Simmons betont laut SRF, wie wichtig es sei, anderen Kulturen offen und nicht ignorant zu begegnen. Gleichzeitig zeigt sich schnell, dass Gospel und Jodeln trotz aller Unterschiede musikalische Berührungspunkte haben können. Auch für Pastor Williams hat die Zusammenarbeit eine größere Botschaft: Menschen mit verschiedener Sprache und unterschiedlichem Hintergrund kommen zusammen und singen gemeinsam.

Zwischen Tracht und Gospel

Auch abseits der Proben fällt das Duo in New York auf: Ihre Schweizer Trachten ziehen auf der Straße die Blicke auf sich. Die Reise bringt aber nicht nur musikalische, sondern auch persönliche Eindrücke mit sich. Obwohl die Schwestern katholisch aufgewachsen sind und heute keine Religion praktizieren, begegnen sie dem Glauben mit Respekt. Besonders bewegt hat sie, dass die Begegnung mit ihren Gastgebern mit einem Gebet begann.

Genau diese Mischung macht den Reiz des Formats aus: Zwei Fribourgerinnen bringen ihre Kultur in eine Gospelkirche in Brooklyn – und aus dem ersten Treffen entsteht eine musikalische Fusion, die weit über Genregrenzen hinausreicht.

Quelle: SRF

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