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Merten setzt auf Mega-Kader

27. August 2026
Merten setzt auf Mega-Kader

Der SSV Merten startet mit einem Rekordkader in die neue Saison der Mittelrheinliga. Trainer Bünyamin Kilic will so Ausfälle durch die Doppelbelastung einiger Spieler auffangen.

Foto: ga_de

Der SSV Merten geht mit einer auffälligen Personalstrategie in die neue Spielzeit der Mittelrheinliga. Der Klub startet mit einem Rekordkader in die Saison – und setzt damit bewusst auf Breite statt auf ein knapp besetztes Aufgebot.

Antwort auf die besondere Belastung

Hinter dem großen Kader steckt vor allem ein praktischer Gedanke. Trainer Bünyamin Kilic will damit die Folgen einer Doppelbelastung abfedern. Denn ein Teil der Spieler ist nicht nur in Merten im Einsatz, sondern spielt zusätzlich andernorts Fußball. Das kann im Saisonverlauf zu personellen Engpässen führen.

Mit dem ungewöhnlich großen Aufgebot soll genau dieses Risiko kleiner werden. Statt Woche für Woche improvisieren zu müssen, will der SSV Merten mehr Optionen haben, wenn Spieler nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Gerade in einer langen Saison kann das ein entscheidender Faktor sein.

Breite als Mittel im Titelrennen

Dass Merten als Spitzenteam in der Mittelrheinliga gilt, macht die Kaderplanung noch interessanter. Wer oben mitspielen will, braucht nicht nur Qualität in der Startelf, sondern auch verlässliche Alternativen dahinter. Der Verein reagiert damit frühzeitig auf eine Herausforderung, die andere Teams oft erst dann spüren, wenn die ersten Ausfälle da sind.

Für Merten ist die Marschroute klar: möglichst stabil durch die Spielzeit kommen und personelle Probleme gar nicht erst zum großen Thema werden lassen. Der große Kader ist damit weniger Luxus als vielmehr ein bewusst gewähltes Sicherheitsnetz für eine anspruchsvolle Saison.

Quelle: ga_de

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