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Marjamäki bereit für Zug

15. September 2026
Marjamäki bereit für Zug

Trainer Lauri Marjamäki startet vor seinem neuen Kapitel beim EV Zug ohne Angst. Der 49-Jährige coacht seit seinem 17. Lebensjahr und hat nach Erfolgen, Kritik und Rückschlägen viel Erfahrung gesammelt.

Foto: luzernerzeitung

Lauri Marjamäki steht vor einem neuen Abschnitt beim EV Zug – und geht ihn mit einer klaren Haltung an: Respekt ja, Angst nein. Der 49-Jährige bringt viel Erfahrung mit, denn an der Bande steht er nicht erst seit gestern. Schon als 17-Jähriger begann er zu coachen und hat seitdem einen ungewöhnlich langen Weg im Eishockey hinter sich.

Der Finne passt dabei offenbar nur bedingt ins gängige Bild des stillen, zurückhaltenden Nordländers. Marjamäki wird als jemand beschrieben, der nicht dem typischen Klischee entspricht. Das passt zu einer Karriere, die alles andere als geradlinig verlief: Er feierte Erfolge, musste aber auch heftige Kritik aushalten und Rückschläge wegstecken.

Früher Start, viele Erfahrungen

Gerade dieser frühe Einstieg prägt seine Geschichte. Wer schon mit 17 Jahren als Coach beginnt, sammelt nicht nur Praxis, sondern auch Narben. Marjamäki kennt offenbar beide Seiten des Geschäfts sehr genau:

Das macht seinen Neustart in Zug besonders spannend. Denn Marjamäki kommt nicht als unbeschriebenes Blatt, sondern als Trainer, der schon viele Höhen und Tiefen erlebt hat.

Neustart ohne Furcht

Vor der Aufgabe beim EV Zug schreckt Marjamäki jedenfalls nicht zurück. Nach Jahren voller Erfahrungen scheint er bereit für das nächste Kapitel. Dass er einmal dachte, er sei Superman, wirkt dabei wie ein Hinweis auf seinen früheren Antrieb – und vielleicht auch darauf, wie viel er in all den Jahren über Belastung, Erwartungen und den Umgang mit Druck gelernt hat.

Für den EV Zug bedeutet das: An der Bande steht künftig ein Mann, der früh Verantwortung übernommen hat und weiß, wie schnell sich im Spitzensport Erfolg und Gegenwind abwechseln können. Genau diese Mischung könnte seinen Einstand besonders interessant machen.

Quelle: luzernerzeitung

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