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Maradona-Ball bringt Millionen

25. August 2026
Maradona-Ball bringt Millionen

Der Ball von Diego Maradonas legendären Toren bei der WM 1986 ist in Dallas für 3,35 Millionen US-Dollar versteigert worden. Mit ihm fielen das berüchtigte „Hand Gottes“-Tor und kurz darauf das „Tor des Jahrhunderts“ gegen England.

Foto: Wikimedia Commons / Neogeolegend, CC BY 2.0

Ein Stück Fußballgeschichte hat in den USA den Besitzer gewechselt: Der Ball von Diego Maradonas berühmten Toren bei der WM 1986 ist bei einer Auktion in Dallas für 3,35 Millionen US-Dollar versteigert worden. Nach Angaben von Heritage Auctions entspricht das rund 2,7 Millionen Franken.

Es geht um einen Adidas Azteca, mit dem Maradona im Viertelfinale gegen England gleich zwei unvergessene Szenen geliefert hatte. Beim 2:1-Sieg der Argentinier traf er zunächst in der 51. Minute mit der später berüchtigten „Hand Gottes“, als er den Ball mit der Hand über Torhüter Peter Shilton ins Netz lenkte. Nur vier Minuten später folgte sein spektakulärer Sololauf aus der eigenen Hälfte, den er selbst zum 2:0 abschloss.

Berühmter Ball, hoher Preis

Vor der Versteigerung hatten die Auktionatoren dem Ball eine noch größere Summe zugetraut: Erwartet wurden Gebote von bis zu 10 Millionen US-Dollar, das Startgebot lag bei 2,5 Millionen. Wer den Zuschlag bekam, wurde bisher nicht bekannt gemacht.

Schiedsrichter bewahrte das Stück Geschichte

Mehrere Jahrzehnte lang befand sich der Ball im Besitz des tunesischen Schiedsrichters Ali Bin Nasser, der die Partie am 22. Juni im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt leitete. Er soll auch bestätigt haben, dass in diesem Spiel kein anderer Ball verwendet wurde. Schon 2022 war das Stück in London versteigert worden – damals für 2,37 Millionen US-Dollar.

Trotz des Millionenpreises blieb der Maradona-Ball unter einer anderen Sportsensation: 2024 brachte der Baseball, mit dem Shohei Ohtani seinen 50. Homerun für die Los Angeles Dodgers schlug, 4,39 Millionen US-Dollar ein.

Quelle: SRF

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