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Gladbach wirft Polanski raus

13. September 2026
Gladbach wirft Polanski raus

Borussia Mönchengladbach trennt sich nach dem 0:5 in Freiburg von Trainer Eugen Polanski. Der Bundesligist ist nach drei Spieltagen der Saison 2026/27 ohne Punkt Tabellenletzter.

Foto: Piotr Drabik / Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Borussia Mönchengladbach hat die Reißleine gezogen: Einen Tag nach dem deutlichen 0:5 beim SC Freiburg hat sich der Bundesligist von Cheftrainer Eugen Polanski getrennt. Auch Co-Trainer Tobias Trulsen wurde freigestellt. Damit ist Polanski der erste Chefcoach der laufenden Bundesliga-Saison 2026/27, der seinen Posten räumen muss.

Der Fehlstart der Borussia wiegt schwer. Nach drei Spieltagen steht Gladbach noch immer ohne Punkt da und bildet mit einem Torverhältnis von 3:12 das Tabellenende. Zum Saisonauftakt gab es ein 0:3 bei RB Leipzig, danach folgte eine 3:4-Heimniederlage gegen Aufsteiger SV Elversberg, ehe nun das Debakel in Freiburg den Ausschlag gab.

Sportchef begründet den Schritt

Sportchef Rouven Schröder erklärte, dass gute Ansätze aus der Vorbereitung in der Bundesliga nicht in die erhofften Resultate umgemünzt werden konnten. Vor allem die jüngsten Auftritte hätten schließlich zur sofortigen Trennung geführt. Schon direkt nach der Niederlage in Freiburg hatte Schröder ein klares Bekenntnis zu Polanski vermieden.

Brisant: Schröder hatte Polanski erst im November 2025 mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet. Der 40-Jährige hatte Gladbach in der vergangenen Saison nach drei Spieltagen als Nachfolger des entlassenen Gerardo Seoane übernommen und die Mannschaft am Ende auf Platz 12 geführt.

Polanski reagiert emotional

Polanski zeigte sich nach dem Aus emotional. Er betonte, dass Borussia Mönchengladbach sein Verein bleibe und ihm die Entwicklung sehr wehtue. Man habe sich viel vorgenommen, es auf dem Platz aber nicht umsetzen können. Für Gladbach geht der Blick nun nach vorn: Am kommenden Samstag kommt Mainz 05, danach folgt die Länderspielpause. Mit null Punkten wollte der Klub dort offenbar nicht hineingehen.

Quelle: DW Deutsch

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