Sport

Ergić meldet sich zurück

20. September 2026
Ergić meldet sich zurück

Der frühere Profifußballer Ivan Ergić ist mit einem Text im Jubiläumsbuch der Literatur-Nati zurück. Der 45-Jährige spricht darin und im Interview über Fußball, Kunst, Philosophie und seinen Blick auf den modernen Profisport.

Foto: luzernerzeitung

Ivan Ergić ist wieder da – allerdings nicht auf dem Rasen, sondern zwischen Buchdeckeln. Der frühere Profifußballer gehört zum Jubiläumsbuch der Literatur-Nati und schreibt dort über die Nähe von Fußball und Kunst. Im Gespräch mit der Luzerner Zeitung geht es für den heute 45-Jährigen um weit mehr als nur Sport: auch Philosophie, Selbstbild und der heutige Profibetrieb spielen eine Rolle.

Vom Platz in die Literatur

Dass Ergić heute als Autor wahrgenommen wird, ist Teil seines zweiten öffentlichen Lebens. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich Fußball als kulturelle Ausdrucksform lesen lässt. Sein Beitrag für die Literatur-Nati macht genau diese Verbindung zum Thema und zeigt, dass sein Interesse längst über das Spielfeld hinausreicht.

Im Interview blickt Ergić außerdem auf den modernen Profifußball. Dabei geht es auch um die Haltung, mit der er selbst auf seine Laufbahn und auf den Betrieb von heute schaut. Entscheidend sei für ihn am Ende gewesen, sich selbst treu zu bleiben und nicht eine Rolle zu spielen, die nicht zu ihm passt.

Auch der FCB bleibt ein Thema

Ein weiteres Thema ist sein Verhältnis zum FC Basel. Ergić spricht darüber, was er empfindet, wenn er heute wieder ein Spiel des Klubs besucht. Konkreter als nostalgische Rückkehr klingt das nach einer persönlichen Bestandsaufnahme: zwischen Vergangenheit, Distanz und einer bleibenden Verbindung zum Fußball.

So entsteht das Bild eines Ex-Profis, der sich neu positioniert hat. Nicht mehr nur als früherer Spieler, sondern als jemand, der den Fußball heute aus einer anderen Perspektive betrachtet – nachdenklich, kulturell und sehr bewusst.

Quelle: luzernerzeitung

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