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Diese fünf Sportarten dominieren

18. August 2026
Diese fünf Sportarten dominieren

In der Schweiz bleibt mehr als die Hälfte der Bevölkerung regelmäßig sportlich aktiv. Laut der Studie «Sport Schweiz 2026» führen Wandern, Radfahren, Schwimmen, Skifahren und Joggen weiter die Liste an, während Krafttraining und Yoga aufholen.

Foto: Swiss Federal Chancellery (FC) / Wikimedia Commons, Public domain

Die Schweiz bleibt ein Sportland – auch wenn der große Boom etwas an Tempo verliert. Laut der Studie «Sport Schweiz 2026» des Bundesamts für Sport zählen 52 Prozent der Bevölkerung zu den sehr aktiven Sporttreibenden. Gemeint sind Menschen, die mehrmals pro Woche insgesamt mindestens drei Stunden Sport machen. Gleichzeitig sagen 17 Prozent, dass sie überhaupt keinen Sport treiben.

Der Klassiker bleibt vorn

Besonders gefragt ist weiterhin der sogenannte «helvetische Fünfkampf». Dazu gehören:

Diese fünf Disziplinen führen nach wie vor das Ranking an, haben gegenüber 2020 aber etwas an Zuspruch verloren. Klar zulegen konnten dagegen Krafttraining und Yoga. Welche Sportart beliebt ist, hängt laut Studie stark von Alter und Geschlecht ab.

Wer besonders aktiv ist – und wer nicht

Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Bevölkerungsgruppen. Männer sind vor allem in jungen Jahren sportlich aktiver als Frauen. Ab einem Alter von 55 Jahren nähern sich die Werte an. Am meisten Bewegung gibt es bei den 15- bis 24-Jährigen sowie bei den 65- bis 74-Jährigen. Am wenigsten aktiv sind Menschen zwischen 35 und 54 Jahren.

Auch sozial spielt Sport eine große Rolle. Wer mehr verdient und höher gebildet ist, treibt im Schnitt häufiger Sport. Zudem wirken sich Erwerbsstatus, Berufsfeld, Haushaltsform und etwa die Geburt von Kindern auf das Bewegungsverhalten aus. Menschen mit höherem Haushaltseinkommen sind laut Untersuchung in Sportarten wie Tennis, Golf, Unihockey, Eishockey, Squash oder Windsurfen besonders stark vertreten.

Bei den Motiven für Sport rücken Wettkämpfe eher in den Hintergrund. Wichtiger sind für viele Menschen Gesundheit, Fitness, Freude an der Bewegung und Erlebnisse in der Natur. Genau dort zeigt sich auch, warum Sport in der Schweiz trotz kleiner Delle weiter fest zum Alltag vieler dazugehört.

Quelle: SRF

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