Musik & Film

Trauer um Bunny Levine

24. August 2026
Trauer um Bunny Levine

Die US-Schauspielerin Bunny Levine ist im Alter von 97 Jahren in ihrem Zuhause in Los Angeles gestorben. Bekannt wurde sie durch Rollen in „Gilmore Girls“, „Shameless“ und später auch durch Filmauftritte bis ins Jahr 2026.

Foto: t-online

Die Schauspielerin Bunny Levine, bekannt aus Serien wie „Gilmore Girls“ und „Shameless“, ist tot. Ihr Manager bestätigte dem US-Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“, dass Levine am Donnerstag friedlich im Schlaf in ihrem Zuhause in Los Angeles gestorben ist. Sie wurde 97 Jahre alt. Nach einem Polizeieinsatz wegen einer regungslosen Person wird von einem natürlichen Tod ausgegangen.

Später Start, lange Karriere

Bemerkenswert ist vor allem, wie spät Levine ihre Schauspielkarriere richtig begann. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst rund 25 Jahre als Schulbibliothekarin und kümmerte sich um ihre drei Kinder. Erst nach dem Tod ihres Mannes Bernard im Jahr 2003 zog sie nach Los Angeles, um sich ganz der Schauspielerei zu widmen – ein Wunsch, den sie nach Angaben der Quelle schon seit ihrer Kindheit mit sich trug.

In den zwei Jahrzehnten danach sammelte sie zahlreiche Auftritte im Fernsehen. Zu sehen war sie unter anderem in:

In „Gilmore Girls“ übernahm sie in der fünften Staffel die Rolle der Mrs. Thompson.

Auch im Kino bis zuletzt aktiv

Nicht nur im Fernsehen, auch auf der Leinwand war Bunny Levine präsent. Sie spielte in Adam-Sandler-Filmen wie „Leg dich nicht mit Zohan an“ und „Sandy Wexler“ mit. Dazu kam ein kleiner Part in Damien Chazelles Oscar-Musical „La La Land“, in dem sie als Kinokassiererin zu sehen war. Laut IMDb stand sie sogar noch für den 2026 veröffentlichten Film „The Cure“ vor der Kamera.

Privat war Levine von 1949 bis zum Tod ihres Mannes im Jahr 2003 mit Bernard „Bernie“ Levine verheiratet, einem früheren Mathematikprofessor an der William Paterson University in New Jersey. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Marty, Francie und Joe. Zudem hinterlässt die Schauspielerin mehrere Enkelkinder.

Quelle: t-online

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