Musik & Film

Tim Curry mit 80 gestorben

26. August 2026
Tim Curry mit 80 gestorben

Der britische Schauspieler und Sänger Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Weltberühmt wurde er als Dr. Frank N. Furter in der „Rocky Horror Picture Show“, zuletzt arbeitete er trotz schwerer gesundheitlicher Probleme weiter als Sprecher.

Foto: Wikimedia Commons / Kevin Paul, CC BY 4.0

Die britische Schauspiel- und Musikikone Tim Curry ist tot. Mehrere Medien berichteten am Mittwoch übereinstimmend unter Berufung auf seine Managerin, dass der Star im Alter von 80 Jahren gestorben ist. Laut TMZ wurden in der Nacht auf Mittwoch Einsatzkräfte zu Currys Haus gerufen; Fremdverschulden sei nach Polizeiangaben ausgeschlossen worden.

Weltstar durch „Rocky Horror“

Curry wurde vor allem als Dr. Frank N. Furter zur Legende. Die Figur aus der „Rocky Horror Show“ machte ihn erst auf der Bühne und später in der Verfilmung „Rocky Horror Picture Show“ weltweit bekannt. Das Musical galt im konservativen Großbritannien der 1970er Jahre als gewagt – und entwickelte sich trotzdem zum Kultphänomen.

Geboren wurde Curry 1946 als Timothy James Curry in Cheshire. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte er wegen der Militärkarriere seines Vaters in Hongkong. Später studierte er Schauspiel an der Universität Birmingham, spielte zunächst bei der Royal Shakespeare Company und übernahm kleinere Fernsehrollen. Schon früh fiel er mit provokanten Auftritten auf, bevor ihn Richard O’Brien für die „Rocky Horror Show“ holte.

Arbeitete trotz Schlaganfall weiter

Seit einem Schlaganfall im Jahr 2012 war Curry teilweise gelähmt und auf einen Rollstuhl angewiesen. Dennoch blieb er kreativ aktiv. Als die „Rocky Horror Picture Show“ 2016 fürs Fernsehen neu verfilmt wurde, war er als Erzähler dabei. Auch auf Conventions und Festivals trat er weiterhin auf und erzählte aus seinem bewegten Leben.

Neben Bühne und Film versuchte sich Curry auch als Sänger. Seine Platten wurden zwar keine großen Verkaufserfolge, doch die Single „I Do The Rock“ schaffte es in die US-Charts. Mit seinem Tod verliert die Unterhaltungswelt einen Künstler, der über Jahrzehnte mit Mut, Exzentrik und unverwechselbarer Präsenz in Erinnerung blieb.

Quelle: ORF

Mehr aus Musik & Film

Depp-Ausstellung sorgt für Streit
Musik & Film02. September 2026

Depp-Ausstellung sorgt für Streit

In Düsseldorf sorgt „The Art of Johnny Depp“ für Diskussionen. Schon die zugespitzte Frage rund um Kitsch oder Imagepflege zeigt: Die Schau polarisiert deutlich.

Filmlegende Rappeneau ist tot
Musik & Film02. September 2026

Filmlegende Rappeneau ist tot

Der französische Regisseur Jean-Paul Rappeneau ist im Alter von 94 Jahren gestorben. International bekannt wurde er vor allem mit „Cyrano von Bergerac“, der 1990 zehn Cesars gewann.

Clooney erobert Venedig
Musik & Film02. September 2026

Clooney erobert Venedig

Beim 83. Filmfestival von Venedig wird George Clooney zur Eröffnung mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk geehrt. Neben ihm bringen auch Robert Pattinson, Werner Herzog sowie Penélope Cruz und Javier Bardem neue Filme auf den Lido.

Miley streicht jetzt Cyrus
Musik & Film02. September 2026

Miley streicht jetzt Cyrus

Miley Cyrus nennt sich beruflich nur noch Miley und kündigt ihr zehntes Studioalbum an. „Bass Persuades“ erscheint am 18. September und soll auch eine Zusammenarbeit mit der New Yorker Noise-Rock-Band Model/Actriz enthalten.

Herr Lehmann ist zurück
Musik & Film02. September 2026

Herr Lehmann ist zurück

Autor Sven Regener kehrt 25 Jahre nach seinem Kultroman „Herr Lehmann“ zu Frank Lehmann zurück. Der neue Roman „Frankie und Freddie“ führt erneut ins Westberlin vor dem Mauerfall und rückt auch das Verhältnis der Brüder in den Mittelpunkt.

Zarrella rührt Schloss Rheydt
Musik & Film02. September 2026

Zarrella rührt Schloss Rheydt

Giovanni Zarrella hat zum Finale der Sommermusik am Schloss Rheydt zweieinhalb Stunden lang italienisches Flair geliefert. Besonders emotional wurde es, als der 48-Jährige offen über seine schwere Zeit nach dem Bro’Sis-Aus sprach.