Sport

Leerdam legt Eis-Pause ein

15. September 2026
Leerdam legt Eis-Pause ein

Olympiasiegerin Jutta Leerdam setzt in der kommenden Saison aus. Die Niederländerin will vorerst nicht mehr im Eisschnelllauf starten, ein Karriereende schließt die 27-Jährige aber noch nicht aus.

Foto: sport1

Jutta Leerdam zieht vorerst die Reißleine: Die niederländische Eisschnelllauf-Olympiasiegerin wird in der kommenden Saison keine Wettkämpfe bestreiten. In einem ausführlichen Update auf ihrem YouTube-Kanal machte die 27-Jährige klar, dass sie ihrem Bauchgefühl folgen will. Ein endgültiger Abschied vom Leistungssport ist das für sie nach eigener Darstellung aber noch nicht.

Leerdam betonte, dass sich ein Karriereende derzeit zu endgültig anfühle. Sicher sei für sie nur eines: In dieser Saison werde sie nicht auf dem Eis stehen. Dabei fiel der Sprinterin die Entscheidung sichtbar schwer. Sie machte deutlich, wie wichtig ihr der Sport weiterhin ist und dass sie die Tür zum Eisschnelllauf bewusst offenlassen möchte.

Gold in Mailand, jetzt Fokus auf anderes

Erst im Februar hatte Leerdam bei den Olympischen Winterspielen in Mailand groß abgeräumt. Dort gewann sie Gold über 1000 Meter und Silber über 500 Meter. Umso bemerkenswerter ist nun die Pause. Die Monate nach Olympia beschrieb sie als besonders intensiv und glücklich, auch weil sie erstmals mehr Freiraum für andere Dinge gehabt habe.

Mehr Freiheit abseits der Bahn

Künftig will sich Leerdam unter anderem stärker auf Inhalte für soziale Medien konzentrieren. Auf Instagram folgen ihr mehr als sechs Millionen Menschen. Außerdem wolle sie vieles nachholen, das im Leben als Profisportlerin zu kurz gekommen sei: reisen, spontan sein und neue Fähigkeiten ausprobieren. Auch andere Sportarten reizen sie nach eigener Aussage.

Privat steht Leerdam ebenfalls im Fokus der Öffentlichkeit. Die Niederländerin ist mit US-Influencer Jake Paul verlobt, zuletzt wurde das prominente Paar beim Frauen-Finale der US Open auf der Tribüne gesichtet. Für Leerdam scheint nach dem größten sportlichen Triumph ihrer Karriere nun erst einmal ein neuer Lebensabschnitt zu beginnen – ohne Rennen, aber noch nicht zwingend ohne den Eisschnelllauf.

Quelle: sport1

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