Klopp startet mit Mega-Kader
Jürgen Klopp hat auf dem DFB-Campus in Frankfurt sein erstes Aufgebot als Bundestrainer vorgestellt. Für den Start in die Nations League berief er gleich 44 Spieler – darunter 16 Debütanten ohne Länderspiel.
Foto: Wikimedia Commons / Tim Reckmann from Hamm, Deutschland, CC BY 2.0
Neustart beim DFB: Jürgen Klopp hat in Frankfurt seine erste Kaderliste als Bundestrainer präsentiert – und direkt ein Ausrufezeichen gesetzt. Für die ersten beiden Nations-League-Phasen nominierte der 59-Jährige gleich 44 Spieler. So groß war ein deutsches Aufgebot zum Start unter einem neuen Nationaltrainer noch nie.
Klopp, seit August 2026 im Amt, soll nach dem Ende der Ära Julian Nagelsmann eine neue Richtung vorgeben. Nagelsmann hatte nach der misslungenen Weltmeisterschaft seinen Posten verloren. Nun setzt Klopp zum Auftakt auf einen Mix aus bekannten Gesichtern und vielen neuen Optionen. Insgesamt stehen noch 16 Spieler aus dem WM-Kader im Aufgebot, dazu kommen 16 Profis ohne bisherigen Länderspieleinsatz.
Viele Neue, einige prominente Namen raus
Komplett neu dabei sind unter anderem Spieler aus Augsburg, Freiburg, Hoffenheim, Frankfurt, Stuttgart, Elversberg sowie zwei Legionäre aus England und Schottland. Dazu zählen:
- Hennes Behrens
- Max Rosenfelder, Philipp Treu, Yannik Engelhardt und Derry Scherhant
- Bambasé Conté und Younes Ebnoutalib
- Finn Jeltsch und Felix Keidel
- Vitaly Janelt und Mika Baur
Nicht mehr berücksichtigt wurden dagegen Deniz Undav und Leroy Sané. Auch Oliver Baumann, der verletzte Leon Goretzka, Pascal Groß, Angelo Stiller und Jamie Leweling fehlen. Manuel Neuer und Antonio Rüdiger stehen ohnehin nicht mehr zur Verfügung, beide waren nach der enttäuschenden WM zurückgetreten.
Ter Stegen zurück, Kimmich bleibt an Bord
Im Kader stehen weiterhin 15 Spieler aus dem gescheiterten WM-Team, darunter auch Kapitän Joshua Kimmich. Auffällig ist zudem die Torwart-Besetzung: Klopp berief gleich fünf Keeper. Mit dabei ist erstmals seit 15 Monaten wieder Marc-André ter Stegen, der aktuell bei Ajax Amsterdam spielt und nun wohl erneut als Nummer eins in den Fokus rückt.
Quelle: DW Deutsch






