Musik & Film

Hayden Panettiere mit 36 tot

17. August 2026
Hayden Panettiere mit 36 tot

Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren überraschend gestorben. Bekannt wurde sie durch „Heroes“, „Nashville“ und eine Karriere, die schon mit elf Monaten vor der Kamera begann.

Foto: Tabercil / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Die US-Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren gestorben. Bestätigt wurde ihr Tod von ihrem Vater Skip Panettiere. Warum die Schauspielerin so überraschend starb, ist bislang nicht bekannt. Damit endet eine außergewöhnliche Laufbahn, die praktisch mit ihrem ersten Lebensjahr begonnen hatte.

Schon mit nur elf Monaten stand Panettiere für einen Werbespot vor der Kamera. Aus dem frühen Start wurde eine Karriere über mehr als drei Jahrzehnte. Bereits als Kind war sie in bekannten Produktionen zu sehen, darunter auch in „Remember the Titans“ an der Seite von Denzel Washington. Später gelang ihr der seltene Schritt vom Kinderstar zur erfolgreichen Erwachsenendarstellerin.

Der große Durchbruch mit „Heroes“

Weltweit bekannt wurde Panettiere durch die Serie „Heroes“. Dort spielte sie Claire Bennet, eine Cheerleaderin mit übernatürlichen Fähigkeiten. Die Rolle machte sie international zum Star. Danach zeigte sie sich vielseitig: In „Nashville“ übernahm sie die Figur Juliette Barnes und erhielt für ihre Leistung eine von zwei Golden-Globe-Nominierungen. Auch im Kino war sie präsent, etwa in „Scream 4“.

Auch abseits der Kamera im Fokus

Nicht nur ihre Rollen brachten ihr viel Aufmerksamkeit. Auch privat stand Panettiere oft im Rampenlicht, unter anderem durch ihre Beziehung mit dem ehemaligen Box-Weltmeister Wladimir Klitschko. Aus der Beziehung ging 2014 Tochter Kaya hervor. Außerdem engagierte sich die Schauspielerin seit Jahren im Tierschutz und protestierte wiederholt gegen den Walfang.

Nur wenige Monate vor ihrem Tod hatte Panettiere noch ihre Memoiren veröffentlicht. Das Buch mit dem Titel „This Is Me: A Reckoning“ erschien im Mai 2026 und schaffte es auf die Bestsellerliste der „New York Times“. Darin schrieb sie offen über frühen Ruhm, psychische Belastungen und persönliche Rückschläge. Umso größer ist nun die Bestürzung über ihren plötzlichen Tod.

Quelle: derwesten

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