Flucht, Verdacht, Vergangenheit
Im Thriller „Karma“ versucht Jeanne in einem Dorf im Norden Spaniens neu anzufangen. Nach dem Verschwinden ihres sechsjährigen Patenkinds gerät sie unter Verdacht und taucht in Frankreich unter.
Foto: kinozeit
Mit „Karma“ (2026) kündigt sich ein Thriller an, der persönliche Schuld, Misstrauen und Flucht eng miteinander verknüpft. Im Mittelpunkt steht Jeanne, gespielt von Marion Cotillard, die in einem Dorf im Norden Spaniens gemeinsam mit Daniel ein neues Kapitel beginnen will. Ihre belastende Vorgeschichte behält sie allerdings für sich.
Ein Verschwinden setzt alles in Bewegung
Die Lage kippt, als Jeannes sechsjähriges Patenkind Mateo plötzlich verschwindet. Schnell fällt der Verdacht auf sie. Jeanne reagiert nicht mit Konfrontation, sondern mit Flucht: Sie verlässt Spanien und setzt sich nach Frankreich ab. Dort sucht sie Schutz in einer Gemeinschaft, die von Marc geführt wird — genau jener Umgebung, in der sie selbst aufgewachsen ist.
Während Jeanne untertaucht, hält Daniel an ihrer Unschuld fest. Er macht sich auf die Suche nach ihr und versucht, sie zu finden, bevor die Polizei ihr zuvorkommt. Aus dieser Konstellation entwickelt sich ein Stoff, der auf enge Verfolgung, alte Bindungen und verdrängte Vergangenheit setzt.
Das sind die zentralen Namen
- Marion Cotillard als Jeanne
- Leonardo Sbaraglia als Daniel
- Denis Ménochet als Marc
Regisseur des Films ist Guillaume Canet. Inhaltlich führt „Karma“ von einem abgelegenen Ort in Nordspanien bis in ein Versteck nach Frankreich und verbindet damit Familiendrama und Krimi-Elemente. Die Ausgangslage ist klar: Eine Frau mit verschwiegenem Vorleben, ein verschwundenes Kind und ein Mann, der an sie glaubt, obwohl die Umstände gegen sie sprechen.
Quelle: kinozeit






