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Dzeko staunt über Kompany

05. September 2026
Dzeko staunt über Kompany

Vor dem Duell in Gelsenkirchen schwärmt Schalkes Edin Dzeko von Bayern-Coach Vincent Kompany. Der 40-Jährige erinnert an gemeinsame Zeiten bei Manchester City und hofft, dass sein früherer Teamkollege es nicht zu ernst nimmt.

Foto: volksstimme

Edin Dzeko blickt mit Respekt und einer Prise Humor auf das Wiedersehen mit Vincent Kompany. Vor dem Spiel von Aufsteiger Schalke 04 gegen den FC Bayern heute um 18.30 Uhr in Gelsenkirchen hat der Schalke-Stürmer seinen früheren Mitspieler aus gemeinsamen Tagen bei Manchester City ausdrücklich gelobt.

Für Dzeko kommt Kompanys Entwicklung vom Abwehrchef an der Seitenlinie nicht überraschend. Der bosnische Angreifer beschreibt den heutigen Bayern-Trainer als geborenen Anführer, der schon als Profi eine besondere Ernsthaftigkeit mitgebracht habe. Gerade deshalb wundere ihn nicht, was Kompany inzwischen im Fußball erreicht hat.

Erinnerung an die City-Zeit

Besonders lebhaft schilderte Dzeko die gemeinsamen Busfahrten in Manchester. Während hinten im Bus mit Joleon Lescott, Aleksandar Kolarov und Dzeko Musik lief und gute Stimmung herrschte, habe Kompany oft vor dem Laptop gesessen. Für die Mitspieler wirkte das damals fast schon wie ständiges Studieren.

Später, als Kompany mit Burnley den Aufstieg schaffte, ergab für Dzeko vieles plötzlich Sinn. Der Schalke-Profi schrieb seinem früheren Kollegen damals sinngemäß, dass er nun verstehe, warum dieser schon damals so fokussiert gewesen sei.

Respekt vor dem Wiedersehen

Trotz aller Anerkennung hofft Dzeko natürlich auf einen freundlichen Verlauf aus Schalker Sicht. Er freue sich auf das Treffen mit Kompany, sagte der 40-Jährige, der seine Laufbahn in der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina in Kürze beenden will. Zugleich verband er das mit einem scherzhaften Wunsch: Der Bayern-Coach möge es in Gelsenkirchen bitte nicht allzu ernst nehmen.

Dzeko verwies außerdem darauf, wie viele seiner früheren Weggefährten inzwischen wichtige Rollen im Fußball übernommen haben. Neben Kompany nannte er auch Martín Demichelis als Trainer in Leipzig, Marcel Schäfer als Geschäftsführer in Leipzig und Christian Gentner als Sportdirektor in Stuttgart.

Quelle: volksstimme

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