Beatles-Boom hört nicht auf
Die Beatles bleiben ein Dauerbrenner: Laut Tagesschau kommen vier neue Kinofilme, dazu entsteht für BBC und ZDF die Serie „Hamburg Days“ über die prägenden Jahre der Band auf St. Pauli.
Foto: Dezo Hoffmann, Distributed by Capitol Records / Wikimedia Commons, Public domain
Die Geschichte der Beatles ist auch Jahrzehnte nach ihrer Karriere noch längst nicht auserzählt. Nach einem Bericht der Tagesschau stehen vier neue Kinofilme über die Band an, außerdem arbeitet die BBC zusammen mit dem ZDF an einer neuen Serie über die frühen Jahre der Gruppe in Hamburg. Dazu kommen neue Bücher, Shows und sogar ein Beatles-Podcast beim NDR.
Warum die Faszination anhält, erklären Beobachter vor allem mit der außergewöhnlichen Entwicklung der Band. Aus vier jungen Musikern aus Liverpool wurde in wenigen Jahren eine Gruppe, die die Popkultur grundlegend veränderte. Der britische Autor Ian Leslie bezeichnet die Beatles laut Tagesschau weiterhin als eine der größten Kulturgeschichten des 20. Jahrhunderts. Er hat gerade ein Buch auf Deutsch veröffentlicht, das sich mit der musikalischen Verbindung von John Lennon und Paul McCartney beschäftigt.
Hamburg als Wendepunkt
Eine zentrale Rolle in der Beatles-Erzählung spielt Hamburg. Ab 1960 wurden die langen Nächte auf der Reeperbahn zur harten Schule für die junge Band. Dort entwickelten die Musiker nicht nur ihren Sound und ihren Gesang weiter, sondern auch ihren Stil und ihr Auftreten. Als sie danach nach Liverpool zurückkehrten, sorgte ihr verändertes Auftreten für Aufsehen.
- vier neue Kinofilme über die Beatles
- eine neue BBC/ZDF-Serie über die Hamburger Jahre
- neue Bücher, Shows und ein NDR-Podcast
Neue Serie über die wilden Jahre
Im Mittelpunkt der neuen Serie mit dem Arbeitstitel „Hamburg Days“ steht genau diese prägende Phase. Die Regie liegt bei dem deutschen Filmemacher Christian Schwochow. Die Geschichte basiert auf Erinnerungen von Klaus Voormann, der damals mit den jungen Beatles befreundet war. Voormann blieb später mit den Musikern verbunden und entwarf 1966 auch das Cover des Albums „Revolver“.
Schon 1994 wurde dieser Abschnitt der Bandgeschichte mit „Backbeat“ fürs Kino aufgegriffen. Nun folgt also eine neue Version als Serie. Dass ausgerechnet die entbehrungsreichen, wilden Hamburger Jahre wieder in den Fokus rücken, zeigt: Gerade die frühen Kapitel des Beatles-Mythos haben für viele Fans bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren.
Quelle: Tagesschau






